FACHBEITRAG: Immobilien im Trend – Sinnvoll Geld investieren

Sinnvoll Geld investieren – Die Inflation

FACHBEITRAG: IMMOBILIEN IM TREND – VOR ALLEM IN ZEITEN STEIGENDER INFLATION. In was Sie jetzt Ihr Geld investieren sollten

Mit der Inflation sei es wie mit der Zahnpasta, meinte einst ein Chef der deutschen Notenbank. „Ist sie erst mal draußen, bekommt man sie nur schwer wieder rein. Am besten drückt man nicht zu fest auf die Tube“, so Karl Otto Pöhl, Präsident der Deutschen Bundesbank in den 1980er-Jahren.

Pöhl wusste, wovon er sprach. Als er im Jahr 1980 oberster deutscher Währungshüter wurde, lag die Inflation bei fünf Prozent. Zuvor hatte sein Vorgänger infolge der Ölkrise und auf Druck der Bundesregierung mit der Geldpolitik zu sehr auf die Tube gedrückt, um vor der Bundestagswahl die Wirtschaft und Beschäftigung anzukurbeln. Danach musste Pöhl die Leitzinsen auf 7,5 Prozent anheben, um den Anstieg der Verbraucherpreise wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Die notwendige Zinserhöhung führte jedoch zu einem schmerzhaften Konjunktureinbruch. Doch die Notenbanker sorgten danach für ein stabileres Preisniveau. Seit Mitte der 1990er-Jahre wurde nur noch selten eine Inflationsrate von zwei Prozent überschritten.

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Sinnvoll Geld investieren

Weiterer Beitrag: Immobilien, eine sinnvolle Altersvorsorge. Immobilien als Altersvorsorge.

Sinnvoll Geld investieren – Verbraucherpreise

Seit Jahresbeginn 2017 melden die Statistikämter weltweit wieder einen beschleunigten Anstieg der Verbraucherpreise. In den Vereinigten Staaten ist die Entwicklung besonders auffällig. Dort lag die Inflation im Januar bei 2,5 Prozent – dem höchsten Wert seit März 2012. Auch in Großbritannien steigen wieder die Preise. Die Inflation erreichte hier im Januar mit 1,8 Prozent den höchsten Wert seit zweieinhalb Jahren. In Deutschland ist die Inflation von 1,7 Prozent im Dezember auf 2,2 Prozent im Februar 2017 geklettert. Noch im Januar 2016 hatten wir eine Null-Prozent-Inflation und im April 2016 sogar einen leichten Rückgang der Verbraucherpreise. Sogar im Euroraum sprang die Inflation im Durchschnitt von 1,1 Prozent im Dezember auf zwei Prozent im Februar 2017.

Das Wiedererwachen der von vielen bereits totgesagten Inflation ist für einige Ökonomen kaum überraschend. Eine über dem Wirtschaftswachstum liegende Geldmengenausweitung führt über kurz oder lang zu einem stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise. Nach Ausbruch der Finanzkrise hatten die Notenbanker weltweit drastisch die Zinsen gesenkt, um Banken und später auch überschuldete Staaten vor dem finanziellen Kollaps zu retten. Hält die Notenbank die Zinsen jedoch zu lange künstlich niedrig, wird die Wirtschaft mit zu viel billigem Geld versorgt.

Sinnvoll Geld investieren – Kreditvergabe

Aufgrund der günstigen Kredite konnten sich tatsächlich viele Unternehmen wirtschaftlich erholen, wieder mehr Mitarbeiter einstellen und etwas höhere Gehälter zahlen. Und weil die Preise bis jetzt relativ stabil blieben, verfügen mehr Menschen über eine höhere Kaufkraft.

Sinnvoll Geld investieren – Niedrige Zinsen und Ihre Verlierer

Durch die Politik der niedrigen Zinsen gibt es auch viele Verlierer. Betroffen sind vor allem die Sparer und Besitzer von Zinsanlagen. Dies gilt nun besonders im Euroraum, wo die Zinsen – im Gegensatz zu den USA – auf dem Rekordtief verharren, obwohl die Inflation mittlerweile deutlich angestiegen ist. „Denn zwei Prozent Inflation bedeuten, wenn die Zinsen nahe null liegen, eine merkbare und sukzessive Enteignung aller Sparer.

2017 wird das schlimmste Jahr seit Langem für die Sparer“, warnt Clemens Fuest, Präsident des Münchner ifo Instituts. Auch wenn die Inflationsrate nicht weiter steigt oder sogar leicht unter zwei Prozent zurückgeht, wie viele Ökonomen für dieses Jahr prognostizieren, werden viele Anleger, die ihr Kapital in Sparkonten, Festgeld oder Staatsanleihen investiert haben und Zinsen unterhalb der Inflationsrate bekommen, ärmer.

Sinnvoll Geld investieren – Die Lösung des Problems

Wer stattdessen viel in Sachanlagen investiert hat, profitiert dagegen seit geraumer Zeit von einer „Vermögensinflation“. Zum Sachvermögen zählen neben Immobilien- und Betriebsvermögen auch langlebige Verbrauchsgüter wie Pkws oder Sammel- und Spekulationsobjekte. Dies zeigt der Vermögenspreisindex des Vermögensverwalters Flossbach von Storch. Der Vermögenspreisindex für Sachanlagen ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent gestiegen, während sich 2016 die Verbraucherpreise um 1,2 Prozent und das Finanzvermögen um 1,4 Prozent erhöhten.

Sinnvoll Geld investieren – Erheblicher Wertzuwachs bei Immobilien

Das Finanzvermögen umfasst Aktien, Anleihen, Spar- und Sichteinlagen sowie Finanzwerte wie Lebens- und Rentenversicherungen. Der weitaus stärkere Preisanstieg des Sachvermögens resultiert dabei aus dem Wertzuwachs von Immobilien. Auch zum Ende des Jahres 2016 blieben sie dem seit 2008 registrierten Wachstumstrend treu und verteuerten sich im Jahresvergleich im Durchschnitt um 6,3 Prozent. Dabei gab es regional deutliche Unterschiede. Während die Immobilienpreise in Regionen mit schrumpfender Bevölkerungszahl wie in ländlichen Regionen Mitteldeutschlands stagnierten oder gar zurückgingen, stiegen die Preise in wirtschaftsstarken Ballungsräumen besonders stark an.

Sinnvoll Geld investieren – Der Einfluss der EZB

Einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung der einzelnen Vermögenspreise wird auch weiterhin die Geldpolitik der Notenbanken haben. Die für die deutschen Anleger relevante Europäische Zentralbank (EZB) hat trotz Anstieg der Inflationsrate im Euroraum signalisiert, die Zinsen zunächst weiterhin auf dem aktuell niedrigen Niveau zu belassen. Aufgrund der Erhöhung der Leitzinsen in den USA und der wirtschaftlichen Erholung der EU-Staaten erwarten Marktbeobachter, dass die EZB frühestens 2019 die Zinsen leicht erhöhen wird.

Einige Wirtschaftsinstitute wie etwa das Institut für Weltwirtschaft in Kiel prognostizieren aufgrund der bis dahin lockeren Geldpolitik der EZB für Ende dieses Jahrzehnts Inflationsraten von deutlich über zwei Prozent. Hans-Werner Sinn, einer der international renommierten deutschen Ökonomen, geht davon aus, dass die EZB sogar eine Inflationsrate von vier Prozent zulassen wird, um hoch verschuldete EU-Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal, aber vor allem auch Italien dadurch langsam real zu entschulden.

Denn so wie die Sparer von Zinsanlagen Verlierer einer Niedrigzinspolitik mit höheren Inflationsraten sind, so sind die Kreditnehmer die Gewinner einer solchen Politik. Schuldner können dadurch ihre Kredite mit Geld tilgen, das real weniger wert als der erhaltene Kredit ist. Die aktuelle Niedrigzinspolitik wird daher auch als Umverteilung des Vermögens zulasten der Sparer (Kreditgeber) und zugunsten der Kreditnehmer bezeichnet.

Sinnvoll Geld investieren – Von Immobilien profitieren

Von dieser geldpolitischen Umverteilung profitieren Erwerber von Immobilien mit ihren relativ hohen Hypothekenkrediten auf besondere Weise. Wer noch zum aktuellen Rekordzinstief den Zins langfristig festschreibt, kann sich über Jahrzehnte billiges Baugeld sichern. Bei steigenden Verbraucherpreisen wirken aber Sachanlagen in der Regel als Stabilitätsanker. Dabei wird der Wert von Immobilien jedoch auch von der Wirtschaftskraft der Region und der demografischen Entwicklung bestimmt.

Dort, wo die Menschen gut verdienen und zusätzliche Personen hinziehen, werden Immobilien auch künftig knapp und wertvoll bleiben. Großstädte mit ausgewogener Branchenstruktur von wirtschaftlich starken Unternehmen, einer jungen Bevölkerung mit steigenden Geburtenzahlen, einer guten Infrastruktur und einem attraktiven Umland werden auch in wirtschaftlichen weniger guten Zeiten attraktiv bleiben.

Diese Voraussetzungen treffen auf viele Ballungsräume Süddeutschlands und im Rhein-Main Gebiet, am stärksten aber wohl auf München zu. Auch wenn ein Zinsanstieg kurzfristig dem Anstieg der Immobilienpreise entgegenwirken sollte, so werden sich Immobilienanlagen in wirtschaftlich starken und demografisch ausgewogenen Standorten langfristig für den Eigentümer weiter positiv entwickeln.

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2018-10-27T19:14:26+00:00September 7th, 2018|