Bestandsobjekt erwerben
Vermietete Wohn- oder Gewerbeobjekte mit tragfähigem Cashflow: erstrangige Finanzierung mit Auslauf und Zinsbindung, die zur Haltestrategie passen – vom Einzelobjekt bis zum Mehrfamilienhaus.
Vermietete Immobilien sind planbare Cashflow-Maschinen – wenn die Finanzierung zur Strategie passt. Alternate Capital strukturiert Bestandsfinanzierungen für Objekte und Portfolios ab 750.000 €: Ankauf, Anschluss, Kapitalfreisetzung und Capex, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Vermietete Wohn- oder Gewerbeobjekte mit tragfähigem Cashflow: erstrangige Finanzierung mit Auslauf und Zinsbindung, die zur Haltestrategie passen – vom Einzelobjekt bis zum Mehrfamilienhaus.
Prolongation, Umschuldung oder Neustrukturierung: Der Marktvergleich entscheidet – Details auf der Seite Refinanzierung.
Wertsteigerung und Tilgung in Liquidität verwandeln – über die Nachbeleihung, ohne Objekte zu verkaufen.
Energetische Sanierung, Modernisierung, Nachverdichtung: Capex-Linien, die sich aus der künftigen Miete rechnen – inklusive Fördermittel-Passung.
Stellschrauben: Zinsbindung, Tilgungshöhe und Auslauf sind kommunizierende Röhren. Wir modellieren Varianten, bis Kapitaldienst, Ausschüttung und Risikopuffer zu Ihrer Strategie passen.
Ab drei, vier Objekten stellt sich die Strukturfrage: ein Rahmen bei einem Kreditgeber – mit Cross-Collateral, Objektaustausch-Klauseln und effizienter Verwaltung – oder bewusste Streuung über mehrere Adressen, um Klumpenrisiken und Abhängigkeiten zu vermeiden?
Beides hat seinen Preis: Die Bündelung bringt Konditionsvorteile und weniger Verwaltungsaufwand, bindet aber alle Objekte an eine Kreditbeziehung. Die Streuung kostet Marge, erhält aber Flexibilität bei Verkäufen und Nachverhandlungen. Wir rechnen beide Welten durch – inklusive der Frage, welche Objekte als Sicherheit „zu schade“ für den Rahmen sind.
Wohnbestand bleibt die gefragteste Sicherheit im Markt – entsprechend breit ist die Kreditgeber-Auswahl, von der Regionalbank bis zur Pfandbriefbank.
Beim Mehrfamilienhaus prüfen Kapitalgeber neben den Standardkennzahlen vor allem: Mietstruktur und Mietsteigerungspotenzial (Mietspiegel, Modernisierungsumlagen), Instandhaltungsstau, Energieeffizienzklasse und – zunehmend preisrelevant – den Sanierungspfad Richtung EU-Gebäuderichtlinie. Ein realistischer Capex-Plan gehört deshalb in jede Anfrage: Er kostet im Zweifel Auslauf, schafft aber Vertrauen und verhindert böse Überraschungen bei der Bewertung.
Für wachstumsorientierte Bestandshalter kombinieren wir die klassische Objektfinanzierung mit Bausteinen zur Eigenkapitalschonung: Nachbeleihung bestehender Objekte fürs Eigenkapital des nächsten Ankaufs, Nachrangtranchen für Sondersituationen, Brücken für zeitkritische Zukäufe. So wird aus einem statischen Bestand ein aktiv gesteuertes Portfolio.
Kennzahlen, Stellschrauben und typische Fehler bei der Finanzierung von Wohnbestand – kompakt erklärt.
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Das hängt von Haltestrategie und Zinskurve ab – pauschale Empfehlungen wären unseriös. Wir modellieren kurze und lange Bindungen inklusive Forward-Varianten und zeigen die Break-even-Szenarien.
Marktüblich 1,5–3 % p. a. im Wohnbestand; bei konservativem Auslauf sind auch tilgungsarme oder endfällige Strukturen verhandelbar – etwa wenn Ausschüttung oder Capex Vorrang haben.
Finanzierbar – mit ehrlichem Capex-Plan und passender Struktur: Übergangsphase mit Capex-Linie, danach Umstieg in die langfristige Bestandskondition. Schönrechnen funktioniert nicht, strukturieren schon.
Ab etwa 750.000 € Finanzierungsvolumen pro Objekt oder Portfolio – nach oben bis rund 180 Mio. €.
Viele Bestandshalter behandeln ihre Finanzierung als Einmal-Entscheidung: einmal abgeschlossen, dann bis zum Zinsbindungsende vergessen. Genau darin liegt verschenktes Potenzial. Die Bestandsfinanzierung ist ein Steuerungsinstrument, das über die gesamte Haltedauer aktiv gemanagt werden sollte – denn Objektwert, Mietniveau und Zinsumfeld verändern sich, und mit ihnen die optimale Kapitalstruktur.
Ein Beispiel: Ein Objekt, das vor fünf Jahren mit 70 % Beleihungsauslauf finanziert wurde, ist durch Tilgung und Wertsteigerung heute vielleicht nur noch zu 45 % belastet. Diese freigewordene Beleihungsreserve ist gebundenes Kapital, das nicht arbeitet. Wer sie im Rahmen einer Anschlussfinanzierung aktiviert, finanziert den nächsten Ankauf, ohne frisches Eigenkapital einsetzen zu müssen. Umgekehrt kann es sinnvoll sein, in einem Niedrigzinsfenster die Zinsbindung langfristig zu sichern – oder bei erwarteten Zinssenkungen bewusst kürzer zu binden.
Der wichtigste Hebel ist das Timing der Anschlussfinanzierung. Wer erst drei Monate vor Zinsbindungsende aktiv wird, verhandelt aus einer Position der Schwäche. Wer 12 bis 18 Monate vorher plant, kann Forward-Darlehen nutzen, mehrere Kapitalgeber in Ruhe vergleichen und die Struktur an die aktuelle Portfoliostrategie anpassen. Wir behalten diese Zeitfenster für Ihren gesamten Bestand im Blick und melden uns, bevor es eng wird – damit aus jeder Anschlussfinanzierung eine Optimierung wird, keine Notlösung.
Wer seinen gesamten Bestand aktiv steuert, denkt zudem in Portfolios statt in Einzelobjekten: Zinsbindungen lassen sich staffeln, um das Zinsänderungsrisiko zu streuen, und Beleihungsreserven einzelner Objekte lassen sich gezielt für Ankäufe oder Modernisierungen an anderer Stelle einsetzen. Diese Gesamtsicht ist der Unterschied zwischen einem passiv gehaltenen Bestand und einem aktiv gemanagten Immobilienvermögen – und genau dabei begleiten wir Sie.
Diese aktive Steuerung lohnt sich in jeder Marktphase: In Niedrigzinsfenstern sichern lange Zinsbindungen günstige Konditionen für Jahre, in Hochzinsphasen halten kürzere Bindungen die Tür für spätere Verbesserungen offen. Wer seinen Bestand als lebendiges Portfolio begreift statt als Sammlung eingefrorener Kredite, holt über die Jahre eine spürbar höhere Gesamtrendite heraus – genau dabei begleiten wir Sie mit einem laufenden Überblick über alle Zinsbindungen und Beleihungsreserven.
Objektliste, Mieterträge, Restschulden – mit drei Angaben starten wir die Analyse Ihrer Bestandsstruktur und zeigen Optimierungspotenzial auf.