Expertenmeinung: Immobilienpreise werden weiter steigen

Baufirmen haben in Zeiten des Immobilienbooms alle Hände voll zu tun, vielerorts sind die Auftragsbücher randvoll. Wieso Immobilienpreise weiter steigen werden? Im vergangenen Jahr gab es jedoch zumindest ein wenig Anlass zum Durchatmen – denn erstmals seit 2008 sind die Baugenehmigungen leicht zurückgegangen. Zwischen Januar und Oktober 2017 wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwa 7,3 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt, das entspricht einer Gesamtzahl von 22.400 Genehmigungen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit.

Immobilienpreise werden weiter steigen

Die Zahlen liegen jedoch weiterhin auf einem rekordverdächtig hohen Niveau. Und insbesondere im Bereich der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern nahm die Zahl der Baugenehmigungen entgegen dem Trend weiter zu: „Die Preise dürften weiter steigen, aber weniger stark als in den Vorjahren“, resümiert Reiner Braun, Vorstand beim Analysehaus Empirica. Er verweist darauf, dass zuletzt einige Sondereffekte die Preise getrieben hätten, beispielsweise die Niedrigzinsen oder die Flüchtlingskrise. Künftig würden solche zusätzlichen Impulse jedoch kaum mehr auszumachen sein.

Immobilien als Altersvorsorge

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Immobilienpreise werden weiter steigen – Alternate Immobilien GmbH

Immobilien, eine sinnvolle Altersvorsorge. Vergleich zwischen Immobilien und Riester Rente.

Immobilienpreise werden auch weiterhin steigen

Im weiteren Jahresverlauf sollten Investoren auf die Entwicklung der Leitzinsen im Euroraum achten. Denn wenn die Zinsen steigen, wächst auch wieder das Sparkapital der Deutschen – zumindest in der Theorie, wenn die Inflation unter dem Zinssatz liegt. Allerdings steigen dann auch die Zinsen für den Immobilienkredit – und der Weg zu den eigenen vier Wänden dürfte ohne die nötigen Barmittel schwierig sein. Von so einem Zustand dürfte Deutschland allerdings noch weit entfernt sein, denn die Europäische Zentralbank macht trotz der steigenden Inflation keinerlei Bewegungen in Richtung eines Ausstieges aus der ultralockeren Politik des billigen Geldes.

Münchner Immobilienkäufer benötigen das meiste Geld

Weil die Immobilienpreise, insbesondere in München, immer weiter steigen, nimmt auch der Finanzierungsbedarf von kaufwilligen Investoren zu. Wie das Internetportal „Check24“ mitteilt, lag die durchschnittlich angeforderte Summe für Baufinanzierungen in München bei 430.000 Euro und damit deutlich vor einer der anderen Top-Städte wie Frankfurt mit 365.000 Euro auf Rang zwei. Auffällig ist zudem, dass die Immobilien, die finanziert werden sollen, mit 116 Quadratmetern im Schnitt die kleinsten Wohnflächen haben.

Immobilienpreise werden weiter steige

Expertenmeinung: Immobilienpreise werden weiter steigen

Auch beim deutschlandweiten Vergleich zeigt sich, dass in den Großstädten die Preise am deutlichsten steigen: Bei den Bundesländern liegen die Stadtstaaten Hamburg und Berlin vorn, danach folgen die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg. Am unteren Ende der Skala liegt Sachsen-Anhalt, hier benötigten die Kunden von „Check24“ nur einen durchschnittlichen Kreditbedarf von rund 170.000 Euro

2018-10-27T19:18:31+00:00Juli 21st, 2018|