Prolongation
Verlängerung beim Bestandsinstitut. Bequem und schnell – aber nur dann die richtige Wahl, wenn die Kondition dem Marktvergleich standhält. Genau diesen Vergleich liefern wir.
Auslaufende Zinsbindung, gestiegener Objektwert, veränderte Strategie: Die Refinanzierung ist der Moment, in dem Bestandshalter Konditionen, Struktur und Liquidität neu ordnen. Alternate Capital strukturiert Anschlussfinanzierungen, Umschuldungen und Neustrukturierungen ab 750.000 € – bankenunabhängig und mit klarem Blick auf Ihre Ziele.
Die meisten Refinanzierungen werden zu spät und zu passiv angegangen: Das Bestandsinstitut schickt ein Prolongationsangebot, der Kalender drängt, unterschrieben ist schnell. Was dabei liegen bleibt, sind oft bessere Margen, höhere Ausläufe und strategischer Spielraum.
Typische Anlässe für eine aktiv gesteuerte Refinanzierung: das Ende der Zinsbindung, endfällige Darlehen aus Projektphasen, gestiegene Objektwerte nach Neuvermietung oder Sanierung, der Wunsch nach Kapitalfreisetzung für neue Investments – oder ein Kreditgeber, der sich aus der Assetklasse zurückzieht.
Verlängerung beim Bestandsinstitut. Bequem und schnell – aber nur dann die richtige Wahl, wenn die Kondition dem Marktvergleich standhält. Genau diesen Vergleich liefern wir.
Wechsel zu einem neuen Kreditgeber: bessere Marge, längere Laufzeit oder höherer Auslauf. Kosten für Grundschuldabtretung und Bewertung rechnen sich häufig binnen Monaten.
Portfolio bündeln oder entflechten, Tranchen neu schichten, Nachrangkapital integrieren: die Königsdisziplin, wenn sich Strategie oder Bestand verändert haben.
Darlehensstände, Vorfälligkeiten, Objektdaten, Mietverträge: Wir erstellen das Refinanzierungsprofil und definieren Ziele.
Indikationen passender Kreditgeber einholen – anonymisiert, ohne Ihre Bestandsbeziehung zu belasten.
Term Sheets vergleichen, mit dem Bestandsinstitut verhandeln – Wettbewerb verbessert nachweislich die Prolongationskondition.
Verträge, Grundschuldabtretung, Ablösung zum Stichtag – ohne Bereitstellungszinsen und ohne Lücke im Kapitaldienst.
Auch kurzfristig machbar: Wenn die Zinsbindung schon in wenigen Monaten endet, verdichten wir den Prozess – notfalls mit einer Brückenfinanzierung als Übergang.
Ist Ihr Objekt mehr wert als bei der letzten Finanzierung – durch Marktentwicklung, Neuvermietung oder Tilgung –, schlummert darin ungenutzte Beleihungsreserve. Im Rahmen der Refinanzierung lässt sich dieser Spielraum aktivieren: Das neue Darlehen übersteigt die Restschuld, die Differenz steht als freie Liquidität für Ankäufe, Capex oder Eigenkapital im nächsten Projekt bereit.
Wie viel realistisch ist, bestimmen aktueller Beleihungswert, Kapitaldienstfähigkeit und Kreditgeber-Politik. Alle Details – inklusive nachrangiger Varianten – erklärt unsere Seite zur Nachbeleihung.
| Beispielrechnung | Wert |
|---|---|
| Objektwert heute | 8,0 Mio. € |
| Restschuld | 3,6 Mio. € |
| Neuer Auslauf (65 % LTV) | 5,2 Mio. € |
| Freigesetzte Liquidität | ca. 1,6 Mio. € |
Vereinfachtes Beispiel ohne Kosten und Steuern; keine Zusage, Ergebnis hängt von Prüfung und Kapitalgeber ab.
Prolongation, Umschuldung oder Neustrukturierung? Der Fahrplan für Bestandshalter – Schritt für Schritt.
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Häufig ja: Die Abtretung einer Grundschuld kostet einen Bruchteil einer Neubestellung, und schon 20–30 Basispunkte Margenvorteil amortisieren die Nebenkosten bei größeren Volumina in kurzer Zeit. Wir rechnen den Break-even transparent vor.
Dann droht Zeitdruck mit schwacher Verhandlungsposition. Je früher wir eingebunden sind, desto mehr Optionen bleiben – von der Bankablösung bis zur Übergangsbrücke.
Ja – gebündelt bei einem Kreditgeber oder bewusst auf mehrere verteilt. Welche Variante günstiger und strategisch klüger ist, zeigt die Strukturanalyse.
Sie kann Teil davon sein: Refinanzierung ordnet die Gesamtstruktur neu, die Nachbeleihung zielt speziell auf das Aktivieren freier Beleihungsreserve – auch unabhängig vom Zinsbindungsende.
Eine Refinanzierung entscheidet über die Rentabilität einer Immobilie für die nächsten fünf bis zehn Jahre – und trotzdem wird sie oft nebenbei erledigt. Aus der Praxis kennen wir die Fehler, die Investoren regelmäßig sechs- bis siebenstellige Beträge kosten.
Fehler eins: zu spät starten. Wer erst reagiert, wenn das Prolongationsangebot der Bank im Briefkasten liegt, hat keine Verhandlungsmasse. Ohne Vergleichsangebote nimmt man, was angeboten wird. Fehler zwei: nur den Zins betrachten. Der Nominalzins ist nur ein Teil der Wahrheit – Tilgungssatz, Bereitstellungszinsen, Vorfälligkeitsklauseln und Covenants bestimmen die tatsächlichen Kosten und die Flexibilität mindestens ebenso stark. Fehler drei: die Beleihungsreserve ignorieren. Wer bei der Anschlussfinanzierung nur die Restschuld umschuldet, verschenkt die Chance, gestiegene Objektwerte für frisches, günstiges Kapital zu nutzen.
Fehler vier: bei der Hausbank bleiben, weil es bequem ist. Loyalität wird im Kreditgeschäft selten belohnt. Bestandskunden erhalten oft schlechtere Konditionen als Neukunden, weil die Bank weiß, dass ein Wechsel Aufwand bedeutet. Genau diesen Aufwand nehmen wir Ihnen ab: Wir sprechen den Markt breit an, machen die Angebote vergleichbar und verhandeln auch mit Ihrem bestehenden Institut – das plötzlich deutlich beweglicher wird, sobald ein konkretes Konkurrenzangebot auf dem Tisch liegt.
Der fünfte, oft übersehene Fehler: die Anschlussfinanzierung isoliert vom Gesamtportfolio zu betrachten. Wer mehrere Objekte hält, sollte Zinsbindungen bewusst staffeln und die Refinanzierung eines Objekts mit der Strategie für den gesamten Bestand abstimmen – etwa um freigewordene Beleihungsreserven für den nächsten Ankauf zu nutzen. Diese Gesamtsicht verwandelt eine reine Pflichtübung in einen aktiven Baustein des Vermögensaufbaus.
Übermitteln Sie Objekt, Restschuld und Zinsbindungsende – wir zeigen Ihnen, welche Konditionen und welcher Spielraum aktuell realistisch sind.